Rheinland-Pfalz
Jeder dritte Ausländer ist atypisch beschäftigt
Immer mehr Beschäftigte arbeiten in sog. „atypisch“ bezeichneten Beschäftigungsformen. Zu diesen neuen Beschäftigungsformen gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung und Teilzeitarbeit mit 20 oder weniger Stunden. Überdurchschnittlich atypisch beschäftigt sind Ausländer (34,1 Prozent).
Dienstag, 25.08.2009, 6:55 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 03.09.2010, 22:07 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Immer mehr Beschäftigte arbeiten in neuen, häufig auch als „atypisch“ bezeichneten Beschäftigungsformen. Zu diesen neuen Beschäftigungsformen gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung und Teilzeitarbeit mit 20 oder weniger Stunden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg der Anteil der abhängig Beschäftigten in diesen Beschäftigungsformen in Rheinland-Pfalz zwischen 1998 und 2008 von 19,5 Prozent auf 25,8 Prozent.
Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: Während sich 43,4 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen im Jahr 2008 in einer „atypischen“ Beschäftigung befanden, traf dies nur auf 10,6 Prozent der Männer zu. Wesentliche Ursache hierfür ist die große Zahl von Frauen in Teilzeitarbeit, die in vielen Fällen auch durchaus gewollt ist. Überdurchschnittlich stark vertreten waren die neuen Beschäftigungsformen auch bei abhängig Beschäftigten ohne anerkannte Berufsausbildung (39,6 Prozent), Alleinerziehenden (41,5 Prozent) und Ausländern (34,1 Prozent).
Dabei wiesen „atypisch“ Beschäftigte ohne weitere Erwerbstätige im Haushalt 2008 eine Armutsgefährdungsquote von 30,8 Prozent auf. Insgesamt lag die Armutsgefährdungsquote der „atypisch“ Beschäftigten im Jahr 2008 bei 13,4 Prozent.
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