Jugendwettbewerb
Muslimische Erfolgsgeschichten
Viel zu oft wird pauschal über „den Islam“ in Deutschland debattiert. „Die Muslime“ werden so zu einer Masse ohne Gesichter. Ein Wettbewerb für Jugendliche soll dem entgegenwirken. Gesucht werden Porträts von erfolgreichen Muslimen.
Montag, 11.06.2012, 8:26 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 09.06.2012, 18:32 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Viel zu oft wird pauschal über „den Islam“ in Deutschland debattiert. „Die Muslime“ werden so zu einer Masse ohne Gesichter. Einzelne Personen verschwinden in der Debatte und bleiben unsichtbar. Um ihnen ein Gesicht zu geben und auf diese Weise erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt von Muslimen zu fördern und zu honorieren, hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) den Jugendwettbewerb der Deutschen Islam Konferenz (DIK) „Erfolgsgeschichten“ gestartet.
Jugendliche im Alter zwischen 14 und 26 Jahren sind aufgerufen, bis zum 31. August 2012 eine erfolgreiche muslimische Person mit spannender Karriere zu porträtieren. In den Kategorien Text, Fotostrecke und Video haben sie die Möglichkeit zu skizzieren, wie das Umfeld zum Erfolg der Person beiträgt und aufzuzeigen, inwiefern Glaube oder muslimische Identität mit dem Erfolg im Beruf zu tun haben – oder auch nicht.
Beim Startschuss für den Wettbewerb auf der Plenarsitzung der DIK betonte der Bundesinnenminister, dass er schon sehr gespannt sei auf die Einsendungen. Der Jugendwettbewerb bietet Jugendlichen die Gelegenheit, ihre kreative Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen, sich Gehör zu verschaffen und damit einen wertvollen Beitrag zur Integrationspolitik zu leisten.
Info: Die Zusammensetzung der Jury und weitere Informationen finden Sie unter: www.deutsche-islam-konferenz.de.
Eine Expertenjury, wählt die Gewinner aus. Diese erhalten 1.000 Euro und zusätzlich die Möglichkeit, ein Praktikum in einer Redaktion (Print, Online oder TV) zu absolvieren. Die besten Beiträge werden auf der Website der DIK veröffentlicht. Aktuell Feuilleton
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Oh schade, dann werden ja sämtliche Erfolgsgeschichten säkularer Migranten ausgeblendet.