MiGCITY
Koalitionsverhandlungen über die doppelte Staatsbürgerschaft
In MiGCITY laufen die Koalitionsverhandlungen zwischen der SPD und der CD(S)U bereits auf hochtouren. Aktuell geht es um die Mehrstaatigkeit. Die Parteien kämpfen mit allen Mitteln.
Montag, 30.09.2013, 8:28 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 03.10.2013, 23:38 Uhr Lesedauer: 0 Minuten |
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Ist mit Sicherheit noch eine ganze Weile Kaffeesatz-Leserei. Das Bauchgefühl sagt mir allerdings, dass das Anliegen für die SPD nicht wichtig genug ist, um ggf. als erfolgreich ausgehandeltes Zugeständnis der Union gefeiert zu werden. Anders sähe es wohl aus, wenn es doch zu Schwarz-Grün käme.
Mehrstaatlichkeit ist eine unsinnige Forderung in der heutigen globalisierten Welt. Auch mehrere Staatsangehörigkeiten sind keine Lösung gegen den Rückbau des Wohlfahrtsstaates in den Ein- und Auswanderungsländern. Die politische, ökonomische und kulturellen Rechte hängen von den anachronistischen Bretton Woods Institutionen ab. Die Demokratisierung der intergovernmentalen Institutionen würde Migranten weiter helfen. Das Recht Versicherungsdienstleistungen (Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegevesicherung) von steuerbefreiten oder steuerbegünstigten Tax Haven beziehen zu können würde helfen. Die Vergabe von Mehrfach Staatsbürgerschaften hilft Kapitaleignern und dem lokalen Fiskus wesentlich mehr als den Migranten, weil Währungsstabilität und fiskalische Solidität von optimaler Arbeitskräfte Mobilität abhängt. Die Migranten denken immer noch nationalstaatlich zum eigenen Schaden.
Halloooo? Irre ich mich oder gibt es schon längst nicht die doppelte Staatsbürgerschaft? Jedoch lediglich für einen „ausgewählten“ Kreis….Tja, manche Staatsbürger sind gleicher als Andere….