Erstes Halbjahr 2017
Familiennachzug offenbar leicht gestiegen
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hat der Familiennachzug von Flüchtlingen Medienberichten zufolge leicht zugenommen. Danach reisten etwa 31.000 Menschen im ersten Halbjahr nach Deutschland, die meisten von ihnen waren Syrer.
Dienstag, 19.09.2017, 4:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 19.09.2017, 17:24 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Der Familiennachzug von Flüchtlingen hat einem Zeitungsbericht zufolge offenbar leicht zugenommen. Im ersten Halbjahr 2017 seien rund 60.000 Visa für einen Familiennachzug erteilt worden, während es im vergangenen Jahr insgesamt 100.000 gewesen seien, berichtete die Rheinische Post unter Hinweis auf Zahlen des Auswärtigen Amtes.
Die Zahl der Menschen, die bereits zu ihren Verwandten nach Deutschland reisten, betrug demnach in den ersten sechs Monaten dieses Jahres etwa 31.000 gegenüber 50.000 im gesamten Jahr zuvor. Von Januar bis Juni 2017 waren es 25.500 syrische Staatsangehörige, 4.400 irakische und 700 afghanische Staatsangehörige, die zu ihrer Familie nach Deutschland kamen. 2016 waren es 40.000 syrische Staatsangehörige, 8.500 irakische und 1.500 afghanische Familienangehörige. (epd/mig)
Wir informieren täglich über das Wichtigste zu Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Unterstüzte diese Arbeit und verpasse nichts mehr: Werde jetzt Mitglied.
MiGGLIED WERDEN- Frust im Oval Office Trumps Migrationspolitik trifft auf die Realität
- Pakistan Die Uhr tickt für die afghanischen Flüchtlinge
- Voraussetzung nicht erfüllt Verfassungsgericht verwirft AfD-Antrag zu Stiftungsgeld
- Falsche Prioritäten TÜV für muslimische Moscheegemeinden
- Studie widerlegt Behauptung Bürgergeld hält Migranten nicht von Arbeitsaufnahme ab
- Problem: Rechtsextremismus Deutlich weniger Menschen ziehen nach Thüringen