3. Oktober 2022
„Tag der offenen Moschee“ im Zeichen der Energiekrise
Der Tag der offenen Moschee steht in diesem Jahr im Zeichen der Energiekrise. Mehrere hundert Moscheen laden Bürger zum Austausch ein, um über die bevorstehenden Herausforderungen zu diskutieren.
Donnerstag, 29.09.2022, 17:00 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 29.09.2022, 14:53 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Am Montag öffnen die Moscheen in Deutschland wieder ihre Türen. Am „Tag der offenen Moschee“ seien Bürger bundesweit zum Besuch der muslimischen Gotteshäuser eingeladen, erklärte der Koordinationsrat der Muslime (KRM). Rund 740 Standorte nehmen teil, darunter etwa die Zentralmoscheen in Köln und Frankfurt sowie die Berliner Şehitlik Moschee.
Der Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Knappe Ressourcen – große Verantwortung“. Die islamischen Religionsgemeinschaften rufen zum Energiesparen auf und wollen mit gutem Beispiel vorangehen und den Ressourcen- und Energieverbrauch in den Moscheen reduzieren. Der türkische Islamverband Ditib und die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) hatten dazu kürzlich Kampagnen gestartet. Letztere hatte angesichts steigender Energiepreise an die Politik appelliert, die Zivilgesellschaft, darunter auch Moscheegemeinden, finanziell zu unterstützten.
Der Tag der offenen Moschee, der seit 1997 jährlich am Tag der Deutschen Einheit stattfindet, wird seit 2007 von den Islamischen Religionsgemeinschaften organisiert, die im KRM organisiert sind. Zum Koordinationsrat gehören der die Türkisch-Islamische Union (Ditib), der Islamrat, der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ), der Zentralrat der Muslime (ZMD) sowie die Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland (UIAZD) und der Zentralrat der Marokkaner in Deutschland (ZRMD). (epd/mig)
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