Der 1. FC Kaiserslautern unterstützt das Festival „Kein Bock auf Nazis“ und wirbt für Vielfalt und Toleranz. Ein Mannschaftsfoto mit Antifa-Shirts löst Kritik, Rücktrittsdrohungen und Streit in der Landespolitik aus.
Das Verwaltungsgericht München hat mehrere Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze für rechtswidrig erklärt. In einem Fall geht es auch um den Vorwurf diskriminierender Polizeikontrollen. Das Bundesinnenministerium will die Entscheidung anfechten - ihm gehen aber die Argumente aus.
Mehr Menschen sind 2025 über NRW-Flughäfen abgeschoben worden. Die Abschiebungsbeobachtung kritisiert, dass Schutzregeln teils nicht eingehalten und die Beobachtungsmöglichkeiten eingeschränkt worden seien. Von Nora Frerichmann
Die Bundesregierung setzt eine Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma nach 1945 ein. Das Gremium soll Diskriminierung und Kriminalisierung in Bundesrepublik und DDR wissenschaftlich dokumentieren.
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter sieht Menschenrechtsstandards bei Abschiebungen nicht ausreichend kontrolliert. Besonders kritisch bewertet sie fehlende Informationen zu Afghanistan-Abschiebungen und den Umgang mit Familien und Kindern.
Die Gehaltsschwellen für die EU Blue Card unterscheiden sich in Europa stark. Deutschland verlangt 2026 regulär 50.700 Euro brutto im Jahr – mehr als der Durchschnitt der Staaten, aber weniger als die Niederlande, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.
Der NSU-Komplex zählt zu den schwersten Nazi-Verbrechen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Susann E. soll die Neonazi-Terrorzelle unterstützt haben. Die Bundesanwaltschaft ist von ihrer Schuld überzeugt. Der Prozess in Dresden zeigt: Es gibt keinen Schlussstrich für Mitwisser.
In seinem Heimatland wird der 250. Unabhängigkeitstag groß gefeiert. Der erste US-Papst hält sich am 4. Juli aber auf Lampedusa auf und erinnert das Schicksal von Migranten. Leo findet klare Worte. Von Robert Messer
Bleiben scheitert am Staat: Komplizierte Visaverfahren und schwer erreichbare Behörden treiben Eingewanderte aus Deutschland. Auch mangelnde Karriereunterstützung und Diskriminierung schwächen die Bereitschaft, zu bleiben. Von Gundula Haage
Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das Wohnprojekt „Zelle 79“ in Cottbus ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes. Die Tatverdächtigen sollen aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammen. Cottbus gilt als Schwerpunkt des Rechtsextremismus in Brandenburg.