Bei der UN-Klimakonferenz in Aserbaidschan zeichnen sich harte Verhandlungen ab, denn es geht ums Geld: Gestritten wird über die Klimahilfen für arme Länder. Ein wichtiges Signal könnte zum Ende des Gipfels von ganz woanders kommen. Von Moritz Elliesen
Der Kanzler hat Israel Waffen versprochen. Das schlägt sich nun in der Rüstungsexport-Statistik deutlich nieder. Derweil verschärft sich die humanitäre Situation in Palästina und Libanon. Welthungerhilfe spricht von „apokalyptischen Zuständen“.
Mehr als 730 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. Zum Welternährungstag prangert Entwicklungsministerin Schulze die ungerechte Verteilung von Lebensmitteln und Geld an. Oxfam kritisiert derweil den Einsatz von Hunger als Kriegswaffe.
Die SPD hat eine neue Liebe: die „arbeitende Mitte“ – die Sandburgbauer. Alle anderen hungern. Wer unter der 10-Prozent-Hürde bleibt, fliegt – nicht im Privatjet. Von Sven Bensmann
Seit 2016 gibt es im Kampf gegen Unterernährung kaum noch Fortschritte. Damit kommt die internationale Gemeinschaft laut Welthungerhilfe ihrer Verpflichtung nicht nach, den Hunger zu bekämpfen. Die geplanten Kürzungen seien das falsche Signal.
Emissionen aus reichen Industriestaaten treiben den Klimawandel maßgeblich an. Mit den Folgen müssen Menschen in armen Ländern leben: Immer mehr werden sie aus ihrer Heimat vertrieben. Die ganz großen Verlierer sind Kinder, zeigt ein neuer Bericht aus Südostasien.
Klimahilfe ist auch Bekämpfung von Fluchtursachen. Doch es fehlen hunderte Milliarden Dollar in armen Ländern, um die Klimakrise zu bewältigen. Vor dem Klimagipfel gibt es Streit über Hilfszahlungen. Doch nötig sind Finanzreformen, etwa eine Milliardärssteuer. Von Moritz Elliesen
Eigentlich hatte es gute Fortschritte gegeben bei der Bekämpfung der Cholera. Doch seit drei Jahren steigen die Ansteckungszahlen wieder, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent. Konflikte, Verstädterung und der Klimawandel tragen dazu bei – und die Knappheit von Impfdosen. Von Birte Mensing
Extreme Wettereignisse wie Fluten oder Dürren nehmen in Afghanistan zu. Laut Save the Children flüchten dort immer mehr Menschen vor den Folgen der Klimakrise. Dabei tragen die Menschen im Land kaum zum Klimawandel bei.
Jahrelang wurden im Kampf gegen den Hunger Fortschritte erzielt – dann kam die Corona-Pandemie. Zuletzt hungerten laut den UN wieder mehr als 700 Millionen Menschen. Dabei wäre genug vorhanden, um alle Menschen zu ernähren.