Günstige Kurse, Kinderbetreuung und Mitbestimmung: Ein seit mehr als 20 Jahren erprobtes Bewegungsprogramm erreicht auch Frauen, die herkömmliche Sportangebote häufig nicht erreichen. Doch ein neuer Forschungsüberblick zeigt, wie schwer es ist, solche Erfolge dauerhaft abzusichern.
Sind E-Zigaretten harmloser als Tabak oder ebenso gefährlich? Zwischen Werbeversprechen und Warnungen fällt eine sachliche Einordnung schwer. Für Menschen, die Gesundheitsinformationen nicht ohne Weiteres auf Deutsch verstehen, kommen zusätzliche Hürden hinzu.
Ein neuer WHO-Bericht zeigt, wie ungleich Gesundheitsrisiken und Behandlungschancen weltweit verteilt sind. Auch der Migrationsstatus kann eine Rolle spielen. Eine deutsche Untersuchung zur Brustkrebsfrüherkennung liefert dazu einen überraschenden Befund.
Menschen ohne Aufenthaltstitel haben in Deutschland Anspruch auf ärztliche Behandlung. Doch wer Kostenübernahme beim Sozialamt beantragt, kann an die Ausländerbehörde gemeldet werden – mögliche Folge: Abschiebung. Die Bundestags-Grünen fordern Abschaffung dieser widersprüchlichen Konstruktion.
Sprachbarrieren betreffen einer Forschungsgruppe zufolge zehn Prozent aller Patientenkontakte in Deutschland. Sie fordern, professionelle Verständigung in der Gesundheitsversorgung. Die Politik dürfe nicht weiter auf die Übersetzung von Kindern und Reinigungskräften setzen.
Nahrungsergänzungsmittel sind im Freizeitsport weit verbreitet. Doch verlässliche Gesundheitsinformationen sind nicht für alle gleichermaßen leicht zugänglich. Dabei spielen nicht nur Sprachprobleme eine Rolle.
Seit 2024 ist Cannabis in Deutschland teilweise legalisiert. Doch Besitz, Eigenanbau, Einfuhr und neue Cannabinoide folgen unterschiedlichen Regeln – für Neuzugewanderte besonders schwer durchschaubar.
Mehr als 5.500 Menschen sind erkrankt, mindestens 2.642 seit Beginn des Ebola-Ausbruchs im Ostkongo an der Infektionskrankheit gestorben. Besonders gefährdet sind Kinder. Laut Save the Children breitet sich das Virus häufig innerhalb von Familien aus. Von Birte Mensing
Rechtliche Veränderungen haben viele Fragen rund um medizinisches Cannabis aufgeworfen. Entscheidend bleibt die individuelle ärztliche Beurteilung. Digitale Informationsangebote können Orientierung geben, dürfen ärztliche Diagnose aber nicht ersetzen.
Seit Juli 2026 müssen Händler Einweg-E-Zigaretten zurücknehmen - aus gutem Grund. Für Nutzer und Händler ändert sich damit der Alltag. Wer nicht ausreichend Deutsch spricht, dem drohen Stolperfallen.