Mehr als 5.500 Menschen sind erkrankt, mindestens 2.642 seit Beginn des Ebola-Ausbruchs im Ostkongo an der Infektionskrankheit gestorben. Besonders gefährdet sind Kinder. Laut Save the Children breitet sich das Virus häufig innerhalb von Familien aus. Von Birte Mensing
Rechtliche Veränderungen haben viele Fragen rund um medizinisches Cannabis aufgeworfen. Entscheidend bleibt die individuelle ärztliche Beurteilung. Digitale Informationsangebote können Orientierung geben, dürfen ärztliche Diagnose aber nicht ersetzen.
Seit Juli 2026 müssen Händler Einweg-E-Zigaretten zurücknehmen - aus gutem Grund. Für Nutzer und Händler ändert sich damit der Alltag. Wer nicht ausreichend Deutsch spricht, dem drohen Stolperfallen.
Aggression, Rückzug oder scheinbare Gleichgültigkeit werden schnell als Fehlverhalten bewertet. Häufig erzählen sie jedoch von Angst, Überlastung, Ausgrenzung oder fehlender Zugehörigkeit. Von Esma Coşgun
Mehr als 100 Menschen warten im St. Theresa-Hospital auf zahnmedizinische Hilfe. Ein deutsches Team behandelt akute Schmerzen und bildet zugleich lokale Kollegen weiter – darunter einen Zahnarzt, der selbst als Geflüchteter in den Südsudan kam. Von Paul-Philipp Braun
In den Sommerferien reisen viele Familien mit Wurzeln im Ausland in die Heimat. Wenn dort Angehörige schwer erkranken, stellt sich oft die Frage nach einer Rückholung. Ein Überblick über Optionen, Abläufe und Kosten.
Mehr Therapieplätze sind wichtig, lösen aber nicht jede Hürde. Eine Psychologin an einer Schule in Berlin-Neukölln über Scham, soziale Herkunft, Migrationserfahrungen – und darüber, warum Hilfe nicht immer als Hilfe erlebt wird. Von Esma Coşgun
Im tschadischen Adré versorgen sudanesische Geflüchtete andere Geflüchtete in einer improvisierten Klinik, geben Unterricht und bieten Traumahilfe an. Weil UN-Hilfen gekürzt werden, wird Selbstorganisation zur Überlebensstrategie. Von Bettina Rühl
Minderjährige Asylsuchende sind bei Krankheit nicht mehr auf Akut- und Notfallversorgung beschränkt. Sie erhalten Leistungen wie gesetzlich versicherte Kinder. Die Bundesregierung setzt damit EU-Recht um – in einer Reform, die Schutzsuchende sonst vor allem mit Verschärfungen trifft.
Bei Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen geraten Familien mit Kindern und kranke Menschen laut Beobachtungsbericht besonders unter Druck. Kritisiert werden Nachtmaßnahmen, fehlende Informationen und eine ärztliche Begleitung, die nicht immer unabhängig wirkt.