Wir wollen Leuchtturm sein, sagt Jan Roubinek. Der Leiter der Gedenkstätte Theresienstadt in Tschechien hält die Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach. Und kämpft gegen Geschichtsvergessenheit und Rechtsnationalismus im Land. Von Kilian Kirchgeßner
In der Gedenkstunde für die Opfer der NS-Zeit warnt der Historiker Saul Friedländer eindringlich vor Antisemitismus und Nationalismus. Deutschland sieht der Holocaust-Überlebende heute als Bollwerk gegen die Gefahren für Menschlichkeit und Freiheit. Von Corinna Buschow
Zum Holocaust-Gedenktag plädiert Bundeskanzlerin Merkel dafür, das Gedenken künftig neu zu gestalten. "Unsere Erinnerungskultur bröckelt", beklagt Außenminister Maas. Auch an die rund 500.000 ermordeten Sinti und Roma wurde gedacht.
Junge Menschen unterschiedlicher Religion haben im ehemaligen KZ Auschwitz die Opfer gewürdigt. Die Lehre aus Auschwitz sehen die Juden, Christen und Muslime darin, auch heute jeder Form von Ausgrenzung früh entgegen zu treten. Von Holger Spierig
Nur 380.000 von 3,3 Millionen polnischen Juden überlebten nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem den Holocaust. Unter ihnen sind auch Kinder, denen oft jahrelang ihre Identität verschwiegen wurde. Von Jens Mattern
Die Kündigung der Berliner Schulverwaltung gegen den selbst ernannten "Volkslehrer" war gerechtfertigt. Das hat das Arbeitsgericht Berlin entschieden. Der Lehrer hatte auf YouTube Videos hochgeladen, in denen er den Holocaust relativiert.
Die US-Fernsehserie "Holocaust" löste vor 40 Jahren ein ungeahntes Echo in Deutschland aus. Über das Schicksal der Familie Weiss fanden viele Deutsche Zugang zu ihrer eigenen Geschichte. Von Fritz Wolf Von Fritz Wolf
Zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 treffen sich junge Juden aus Deutschland zu einem Zukunftskongress in Berlin. Die junge Generation will das Land mitgestalten - "weil ich hier leben will…"
Wir Sint*ezza und Rom*nja schätzen die Verfassung sehr. Wir wissen, was es bedeutet, wenn Menschen die Würde abgesprochen wird. Leider wird das heute noch praktiziert. Von Merfin Demir Von Merfin Demir
Vom "Denkmal der Schande" zum "Vogelschiss": Die AfD empört erneut durch eine Äußerung, die den Nationalsozialismus relativiert. Am Montag versuchte AfD-Fraktionschef Gauland zurückzurudern. Eine Entschuldigung für seine Worte gab es nicht.