Deutschland hat seine Hilfen für Klimaschutz und Klimaanpassung im Globalen Süden gekürzt. Am selben Tag warnt Außenminister Wadephul vor neuen Migrationsbewegungen infolge des Klimawandels. Hilfsorganisationen werfen der Bundesregierung Wortbruch vor.
Extremwetter zerstört in Ost- und Südafrika zunehmend Lebensgrundlagen. IOM-Regionaldirektor Frantz Celestin beobachtet, dass klimabedingte Gefahren häufiger und heftiger auftreten. Im Gespräch kritisiert er gekürzte internationale Hilfen. Die Folgen kosteten viermal so viel als die Prävention. Von Gundula Haage
In Kenias Norden kämpfen Bauern und Hirtengemeinschaften gegen Dürre, Bodendegradation und Hunger. Neue Bewässerungstechniken und Wiederbegrünung können helfen, doch viele Resilienzprogramme scheitern am fehlenden Geld. Von Eva Krafczyk
In Kenia entscheidet der Regen nicht nur über Ernten und Herden, sondern auch über Bildung. Wenn Dürre Familien in Not treibt, geraten vor allem Mädchen unter Druck: durch Schulabbruch, Wasserholen und das Risiko früher Verheiratung. Von Eva Krafczyk
Der Klimawandel führt zu mehr Extremwetter, gefährdet Menschen und Natur. Auch Weideflächen für Tiere werden einer Studie zufolge stark schrumpfen. Besonders betroffen ist einer aktuellen Studie zufolge Afrika. Experten warnen vor den Folgen: Flucht.
Die niederländische Karibik-Insel Bonaire leidet unter den Folgen des Klimawandels. Greenpeace zog vor Gericht und bekommt Recht. Die Niederlande habe gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen. Das Urteil kann Folgen haben – und teuer werden.
Afrikas Krisen finden kaum Beachtung in den Medien. Das zeigt eine Analyse der Hilfsorganisation Care. Die Folgen sind immens: Wo Krisen unsichtbar bleiben, fehlt oft auch die finanzielle Unterstützung.
Von der Jahrhundertflut in Pakistan 2022 waren Millionen von Menschen betroffen – und die Folgen sind bis heute spürbar. Knapp 40 pakistanische Landwirte ziehen deshalb nun in Deutschland vor Gericht. Ein Kampf um globale Klimagerechtigkeit. Von Moritz Elliesen
Es gibt Geld für eine Anpassung an den Klimawandel und für den Regenwald. Doch beim Umgang mit den Haupttreibern des Klimawandels findet die Weltgemeinschaft nur den kleinsten gemeinsamen Nenner. So bleibt der Kampf gegen Fluchtursachen wieder auf der Strecke. Von Martina Herzog, Larissa Schwedes und Torsten Holtz
Vor allem ärmere Länder haben in den letzten Jahrzehnten viele Tote und hohe Schäden wegen Extremwettern verzeichnen müssen. Wer sich dem entziehen will, hat oft nur eine einzige Option: Flucht. Von Silvia Vogt