Flüchtlingsmigration als Kunstprojekt
Chinesischer Künstler sorgt mit politischer Aktionskunst für Schlagzeilen
28.08.2017
Chinas bekanntester politischer Aktionskünstler Ai Weiwei lebt in Berlin. Mit seiner Kunst kritisierte er zuletzt beständig Europas Flüchtlingspolitik. Nun wird Ai Weiwei 60 Jahre alt und arbeitet am nächsten großen Projekt. Von Christine Xuân Müller
"Blutiger Boden"
Gropius-Bau zeigt Ausstellung über Orte der NSU-Verbrechen
31.07.2017
In München laufen vor dem Oberlandesgericht die Plädoyers im NSU-Prozess. In Berlin widmet sich eine Ausstellung den Opfern der rechtsextremen Terrorgruppe. Die Fotografin Regina Schmeken hat dafür die früheren Tatorte dokumentiert. Von Yvonne Jennerjahn
Immer in Bewegung
Kunst als Spiegel der Gesellschaft
15.07.2017
Schon seit Urzeiten erfreuen sich Menschen an Kunst. Genau wie die Gesellschaft befindet sich auch die Kunst in einem stetigen Wandel. Sie wird durch kulturelle Veränderungen beeinflusst und sie verändert die Kultur.
Kunstausstellung
documenta benennt Straße in Kassel nach NSU-Opfer
12.06.2017
Halit Yozgat wurde 2006 in seinem Internetcafé in der Holländischen Straße ermordet. Die Tat wird dem NSU zugerechnet. Seit Jahren kämpft Halits Vater vergeblich für eine Umbenennung der Straße in Halitstraße. Auf der documenta wurde seinem Wunsch entsprochen.
Im Fokus
Kunst und Flucht in der Einwanderungsgesellschaft
01.03.2017
Seit dem das Thema Flucht in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, haben künstlerische Projekte mit und von Geflüchteten zugenommen. Kunst wird in diesen Zusammenhängen als Ausdrucksweise und Grundhaltung genutzt. Von Felix Maas Von Felix Maas
Darf man oder darf man nicht?
Die Internetaktion „Yolocaust“ des Künstlers Shahak Shapira polarisiert
27.01.2017
Einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag beendet der Künstler Shahak Shapira "Yolocaust". Das Projekt hat gezeigt: 72 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz ist die Frage, wie der NS-Opfer angemessen gedacht werden kann, immer noch aktuell. Von Elisa Makowski
Interview
Grada Kilomba: „Es geht um Bilder und die Macht von Bildern.“
01.07.2016
In der Veranstaltungsreihe KOSMOS² am Maxim Gorki Theater in Berlin präsentieren Künstler ihre Arbeit, die geflüchtet sind. Jede Veranstaltung setzt einen Schwerpunkt auf Literatur, Tanz oder Aktivismus. Grada Kilomba kuratiert und moderiert die Events, die auch live im Internet übertragen werden. MiGAZIN hat mit ihr im Vorfeld der nächsten Veranstaltung "KOSMOS² Labor#9: Party" am 2. Juli 2016 gesprochen. Von Delia Friess
Politische Provokation
Bezirksamt entzieht Genehmigung für Aktion „Flüchtlinge Fressen“
22.06.2016
Die Umstrittene Kunstaktion "Flüchtlinge Fressen" könnte bald ein vorzeitiges Ende finden. Das Bezirksamt Berlin-Mitte hat die Genehmigung zurückgezogen. Die Aktion sei eine "bewusste politische Provokation". Das Maxim Gorki Theater wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Ausstellung über Gastarbeiterkinder
Narben des Weggehens, des Zurückgelassen-Worden-Seins
23.09.2015
Während die einstigen "Gastarbeiter" in Deutschland arbeiteten, wuchsen ihre Kinder in der Türkei auf. Diese Trennung hat Narben hinterlassen. Diese Wunde macht die Künstlerin Olcay Acet in Ihrer Installation "Generation Einskommafünf" sichtbar.
Konferenz: Migrant Bodies
Tunesische Mütter, die keinen Fisch mehr kochen
08.07.2015
Die Konferenz "migrant bodies" im italienischen Bassano del Grappa ist anders. Dort gibt es nicht nur Theorie, sondern Erfahrung mit Tanz und Theater, begehbare Videoinstallationen und Erzählungen, die unter die Haut gehen. Von Marjan Parvand