Die schützende Hand
Warum wurde NSU-Einsatzleiter trotz massiven Ermittlungsfehlern befördert?
24.11.2017

Für die Selbstmordthese der beiden Uwes im NSU-Komplex gibt es keinen Beweis, dafür spricht viel für die Ermordung der beiden. Ermitteln lässt sich aber nicht mehr, weil ein leitender Polizist den Tatort kontaminierte, er tat das Gegenteil von dem, was kriminologisch richtig gewesen wäre. Für seine "Fehler" gab es aber keine disziplinarrechtlichen Konsequenzen, sondern eine stattliche Beförderung. Von Wolf Wetzel Von Wolf Wetzel
TV-Tipp
ZDF zeigt Polit-Thriller über NSU-Komplex
03.11.2017
Das ZDF zeigt einen Polit-Thriller über die NSU-Mordserie. Ex-BKA-Zielfahnder und Privatermittler Georg Dengler soll herausfinden wie Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ums Leben kamen. Georg Dengler nimmt den Auftrag an, obwohl die Antwort für ihn eigentlich klar ist.
Drei plus X
Die Bundesanwaltschaft als Türsteher des NSU
18.10.2017

Über zehn Jahre hatten weder Polizei, Geheimdienst noch Bundesanwaltschaft die leiseste Ahnung von der Existenz des NSU. Wenige Wochen nach seiner Selbstenttarnung im November 2011 wussten alle alles: Der NSU bestehe aus exakt drei Mitgliedern. Von Wolf Wetzel Von Wolf Wetzel
Nebenan
Oben Rechts
29.08.2017

Mit dem Verbot der Internetplattform „linksunten“ ist die Zeit, in der der deutsche Staat auf dem linken Auge blind war, nun endgültig vorbei – niemand braucht schließlich einen vollständig blinden Staat. Von Sven Bensmann Von Sven Bensmann
Geschichte hat erst begonnen!
Zum NSU-Prozess und was er nicht leisten konnte
09.08.2017

Die Nebenkläger und ihre Vertreter sind mit dem bisherigen NSU-Prozessverlauf unzufrieden. Das ist nachvollziehbar, sie erwarten lückenlose Aufklärung. Doch das würde das Strafverfahren überfordern. Der Prozess ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einem großen Komplex. Von Dr. iur. Oliver Harry Gerson Von Dr. iur. Oliver Harry Gerson
Staatlicher Selbstschutz
Die Verhinderung von Aufklärung im NSU-Prozess durch die Bundesanwaltschaft
07.08.2017

Die Bundesanwaltschaft hält stoisch an ihrer Anklageschrift fest, der NSU sei ein isoliertes Trio. Dabei wurde sie vielfach widerlegt. Die Beschlüsse der Bundesanwaltschaft sind politische Entscheidungen und der staatliche Selbstschutz hat Vorrang. Von Isabella Greif, Fiona Schmidt. Von Isabella Greif, Fiona Schmidt
Brief an die Öffentlichkeit
NSU-Opferanwälte werfen Generalbundesanwalt Irreführung vor
01.08.2017
In einem Brief an die Öffentlichkeit melden sich die Anwälte der NSU-Opfer zu Wort. Darin kritisieren sie das Plädoyer der Bundesanwaltschaft scharf. Sie werfen ihm Irreführung durch verzweifeltes Festhalten an der "Drei"-Täter-These vor. MiGAZIN veröffentlicht den Brief im Wortlaut:
"Blutiger Boden"
Gropius-Bau zeigt Ausstellung über Orte der NSU-Verbrechen
31.07.2017
In München laufen vor dem Oberlandesgericht die Plädoyers im NSU-Prozess. In Berlin widmet sich eine Ausstellung den Opfern der rechtsextremen Terrorgruppe. Die Fotografin Regina Schmeken hat dafür die früheren Tatorte dokumentiert. Von Yvonne Jennerjahn
Gerechtigkeitsempfinden
John erwartet Höchststrafe für Zschäpe
21.07.2017
Der NSU-Prozess neigt sich dem Ende zu. Die Obudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen des NSU-Terrors erwartet die Höchsstrafe für die Angeklagte Beate Zschäpe. Alles andere würde das Gerechtigkeitsempfinden vieler Hinterbliebener und Opfer verletzen.
„Immer nur minimale Aufklärung“
NSU-Untersuchungsausschuss bescheinigt Behörden systematische Fehler
27.06.2017
Deutliche Worte hat der 2. NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages in seinem Abschlussbericht gefunden. Er wirft den Sicherheitsbehörden systematische Fehler vor. Besonders die hessischen Behörden stehen in der Kritik. Das Menschenrechtsinstitut fordert Umsetzung des 1. NSU-Berichts.