Dramatischer Einsatz im Mittelmeer

„Geo Barents“ rettet 71 Menschen in dramatischem Einsatz

28.06.2022

Zahlreiche Vermisste, ein wiederbelebtes Baby, traumatisierte Überlebende: der jüngste Rettungseinsatz der „Geo Barents“ zeigt deutlich, wie gefährlich die Überquerung des Mittelmeers für Flüchtlinge ist. Eine staatliche Seenotrettungsmission gibt es trotzdem nicht.

Europa lässt Kinder warten

Mehr als 450 Flüchtlinge an Bord: Seenotretter warten auf Hafen

27.06.2022

Statt in Seenot geratene und gerettete Menschen schnell aufzunehmen und zu versorgen, lässt Europa sie tagelang auf Rettungsschiffen ausharren. So aktuell auch wieder „Sea-Watch“ mit mehr als 300 Flüchtlingen an Bord. Derweil wurde ein anderes Rettungsschiff festgesetzt.

Unglück verhindert

„Sea-Eye 4“ rettet fast 500 Flüchtlinge im Mittelmeer

16.06.2022

In vier Einsätzen hat die Mannschaft des deutschen Schiffes „Sea-Eye 4“ fast 500 in Seenot geratene Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. In der Nacht zum Donnerstag kam die Hilfe laut Seenotretter gerade noch rechtzeitig. Staatliche Akteure sollen trotz Notlage nicht reagiert haben.

Lange Wartezeiten

Zwei Rettungsschiffe dürfen über 400 Flüchtlinge nach Italien bringen

09.06.2022

Nach vielen Tagen Ausharren im Mittelmeer wurden zwei Rettungsschiffen mit mehr als 400 Menschen an Bord Hafen zugewiesen. Seenotretter kritisieren die langen Wartezeiten und warnen vor mehr Toten im Mittelmeer. Seit Jahresbeginn werden 810 Menschen vermisst.

356 Menschen an Bord

„Sea-Watch 3“ rettet weitere Flüchtlinge in Seenot

06.06.2022

Bei mehreren Einsätzen binnen weniger Tage hat das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ insgesamt mehr als 350 Geflüchtete in Seenot an Bord geholt. Im Mittelmeer sind in diesem Jahr bislang mehr als 800 Menschen ertrunken oder werden vermisst.

80 Menschen gerettet

Vorwurf: EU-Behörden verweigern Seenotrettung im Mittelmeer

30.05.2022

Das Seenotrettungsschiff „Aurora“ hatte in der Nacht ihren ersten Rettungseinsatz im Mittelmeer. Obwohl EU-Behörden von dem Notfall gewusst hätten, sei keine Rettung eingeleitet worden – nur eine Frontex-Drohne habe über dem Boot gekreist. Die Geretteten der „Ocean Viking“ durften derweil in Sizilien an Land.

Warten auf Hafen

„Ocean Viking“ mit 232 Flüchtlingen an Bord im Mittelmeer

23.05.2022

Private Seenotretter sind im Mittelmeer weiter im Einsatz und retten weiteren hunderten Menschen das Leben. Aktuell wartet die „Ocean Viking“ mit über 230 Geflüchteten auf einen Hafen. Trotz der hohen Zahlen gibt es im Mittelmeer keine staatlich organisierte Seenotrettungsmission.

Mittelmeer

„Ocean Viking“ rettet 158 Flüchtlinge aus Seenot

19.05.2022

Seenotretter haben im Mittelmeer weitere 158 Menschen von zwei seeuntauglichen Schlauchbooten gerettet, darunter schwangere Frauen, ein drei Monate altes Baby und mehrere Kinder. Das Mittelmeer zählt zu den gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Eine Rettungsmission der EU gibt es nicht.

Iuventa Crew droht 20 Jahre Haft

Erste Anhörung im Prozess gegen Seenotretter

18.05.2022

Am 21. Mai 2022 findet im sizilianischen Trapani die erste Anhörung im Prozess gegen die Crew des Seenotrettungsschiffes Iuventa statt. Vier Crewmitgliedern drohen im Fall einer Verurteilung 20 Jahre Haft. Von

Mittelmeer

Seenotretter retten 550 Flüchtlingen das Laben

12.05.2022

Seenotretter haben im Mittelmeer bei mehreren Einsätzen hunderten Menschen das Leben gerettet. Das Mittelmeer gehört zu den gefährlichsten Fluchtrouten weltweit. Seit Jahresbeginn sind bereits knapp 650 Menschen ums Leben gekommen.